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Interview-Reihe: Feministische Perspektiven auf Mutterschaft, Teil 3/Interview Series: Feminist Perspectives on Motherhood, Part 3

Feministische Perspektiven auf Mutterschaft: ELENA

  1. Was bedeutet es für dich, Mutter und Feministin zu sein? 

Vorab möchte ich sagen, dass Feminismus für mich GLEICHBERECHTIGUNG bedeutet. Gleichberechtigung unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit, …Ich zähle mich nicht zu den Feministinnen, die jetzt “zurück schlagen” wollen und Männer so behandeln möchten, wie diese Frauen seit Jahrhunderten behandeln. Nein, ich wünsche mir einfach Gleichberechtigung und gleiche Bedingungen für jeden – also den Menschen als Menschen betrachten und nicht auf irgendetwas zu reduzieren.

Unsere Gesellschaft spiegelt wider, wie Eltern Jahrzehnte lang ihre Kinder erzogen haben. Und genau das ist der Punkt, der Feminismus und Mutterschaft für mich vereinbar macht – ich als Mutter habe die Möglichkeit nicht nur am Heute, sondern auch am Morgen und Übermorgen etwas zu ändern, indem ich meinem Kind diese Werte mit an die Hand gebe.

In meiner Rolle als Mutter ist es mir extrem wichtig meine Tochter nicht auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Ich achte darauf, dass sie geschlechtsneutral lebt – zum Beispiel trägt sie nicht nur rosa (tatsächlich trägt sie gar kein rosa) und spielt auch nicht nur mit Puppen.

Mein Papa hat immer zu mir gesagt “Wenn du dir einen Partner suchst, dann weil du ihn oder sie möchtest, nicht aber weil du sie oder ihn brauchst.” und hat viel Wert darauf gelegt, dass ich alles lerne, was ich zum Leben brauche – dass ich unabhängig bin. Und so möchte und werde ich es bei meiner Tochter auch handhaben. Sie in dem Wissen aufwachsen lassen, dass sie eine Frau ist und das bedeutet, dass sie genau so viel wert ist wie ein Mann, dass sie genau das gleiche leisten kann und dass sie sich nicht von jemandem abhängig machen muss, nur um einem gesellschaftlichen Bild zu entsprechen.

2. Wie hast du die Schwangerschaft aus feministischer Perspektive erlebt?

Die Schwangerschaft fand ich schrecklich. Ich wurde nicht mehr als Mensch wahrgenommen, sondern habe mich auf meine Schwangerschaft reduziert gefühlt. Ich wurde als Gebärmaschine gesehen und meine Gefühle und Befindlichkeiten waren irrelevant. Mein Körper war scheinbar öffentliches Eigentum und die Leute haben es sich heraus genommen ungefragt meinen Babybauch zu betatschen. Von all den Ratschlägen mal abgesehen.

Ganz schlimm wurde es dann, als wir das Geschlecht erfahren und bekannt gegeben haben. Es war unglaublich anstrengend den Leuten klar zu machen, dass wir keine rosa Klamotten mit “sweet little Princess” haben wollen.

Nachdem dann der Familien- und Freundeskreis erfahren hat, dass wir uns für eine außerklinische Geburt und die Betreuung durch Hebammen statt Ärzte entschieden haben, war der Aufschrei extrem. Mir wurde Fahrlässigkeit und Egoismus unterstellt, da ich – angeblich – das Leben meines Kindes durch “falsche Betreuung” vor und während der Geburt aufs Spiel setzen würde und meine Befindlichkeiten bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen. Ich als werdende Mutter soll meine Wünsche hinten anstellen, weil die breite Masse der Ansicht ist, eine Geburt fernab medizinischer Geräte sei “zurück geblieben”.

Ach, ich war froh, als die Schwangerschaft vorbei war – die Menschen sehen mich zwar immer noch nicht wieder als eigenständige Person, sondern in erster Linie als Mutter, aber es ist schon etwas besser geworden.

 

3. Willst du deine Kinder feministisch erziehen und wenn ja, wie?

Ich habe das ja bei der ersten Antwort schon kurz angeschnitten:

Ich achte darauf, dass mein Kind nicht aufgrund des Geschlechtes bestimmte Sachen darf bzw. nicht darf. Meine Motte ist – wenn sie nicht doch mal ein Kleidchen trägt – neutral gekleidet, hat Spielzeug für Jungs und Mädchen – sie spielt mit ihren Kuscheltieren genau so wie mit Dinos.

Ich glaube, aktuell (Motte, 15 Monate) ist es noch relativ einfach sie feministisch aufwachsen zu lassen, denn ich kann auf Kleidung und Spielzeug Einfluss nehmen. Genau so kann ich darauf Einfluss nehmen wer sie betreut und wie diese Menschen mit ihr umgehen. Schwieriger wird es, wenn sie älter wird und die Einflüsse auf sie mehr werden / der Gruppenzwang dazu kommt. Wie es dann wird, kann ich heute leider noch nicht vorher sehen.

 

Ich wünsche mir aber, dass meine Tochter sich nicht auf ihr Geschlecht reduzieren lässt und werde sie unterstützen – sei es bei der Auswahl eines Hobbys (beispielsweise Sport, der in vielen Fällen noch als “Männersport” betrachtet wird), des Berufes oder der potentiellen Partner.

Mir ist wichtig, dass sie alles lernt, was sie fürs spätere Leben braucht – und das geht vom Kochen einfacher Gerichte, über das Anschließen der Waschmaschine und wie man ein Loch in die Wand bohrt ohne dabei alles zu zerstören bis zur Steuererklärung. Ich unterteile nicht in “Männer und Frauensache”, nein – alles, was anfällt, wird von allen übernommen – unabhängig vom Geschlecht. Außerdem werde ich sie unterstützen ihre Stärken zu nutzen und ihre Schwächen auszugleichen.

Ich denke, der feministische Grundgedanke wird vor allem in Gesprächen weiter gegeben. Also viel diskutieren, hinterfragen und REDEN!

 

4. In den letzten Jahren wurde viel über regretting motherhood diskutiert. Welchen Hürden begegnest du als Mutter?

 

Oh, Hürden gibt es genug. Hier nur ein paar:

Elterngeld.

Mutter sein – bzw. allgemein Eltern sein – bedeutet 24 Stunden, 7 Tage die Woche abrufbereit zu sein – ohne Pause, Wochenende oder Feiertage. Man leistet einen extremen Beitrag zur Gesellschaft, schließlich und endlich kümmert man sich aktiv um die Zukunft – und doch wird es gesellschaftlich weder anerkannt noch angemessen vergütet. Das Basiselterngeld in Höhe von 300 Euro ist ein schlechter Witz, viel mehr sollten Eltern, die sich dafür entscheiden ihr Kind selbst zu betreuen ein angemessenes Grundeinkommen (und da rede ich von mindestens 1.200 € netto) erhalten.

 

Betreuung.

Es ist ganz egal wie und von wem man sein Kind betreuen lässt – man macht es falsch. Gibt man es (verhältnismäßig) früh in die Kinderkrippe ist man eine schlechte Mutter, weil man sein Kind abschiebt. Andersherum wird man aber auch dafür verurteilt sein Kind über einen (längeren) Zeitraum selbst zu betreuen. Das Schlimme daran ist, dass diese Vorverurteilung oftmals von anderen Frauen – von anderen Müttern kommt.

So wird von einer Feministin erwartet sich nicht nur auf die Mutterrolle zu reduzieren, sondern sich schnell wieder um sich und ihre Selbstverwirklichung zu kümmern. Vielleicht ist aber genau das – also das Mutter sein – die Selbstverwirklichung und das, was diese Frau sich für sich und ihr Leben wünscht.

Ich finde es ganz schlimm Mütter für ihre Entscheidungen zu verurteilen und wünsche mir, dass es gesellschaftlich möglich ist sich frei zu entscheiden – möchte ich wieder arbeiten und mein Kind fremd betreuen lassen oder möchte ich mich um die Betreuung meines Kindes kümmern und meine beruflichen Pläne weiter in die Zukunft schieben.

Die Entscheidung, die eine Mutter trifft, sollte akzeptiert und anerkannt werden – unabhängig davon, wie man sich selbst entscheiden würde. (Dazu würde aber ein Grundeinkommen nötig sein, denn abgesehen von den Vorurteilen ist es oftmals der finanzielle Druck, der Müttern die Entscheidung ab wann sie ihre Kinder fremd betreuen lassen möchten, abnimmt.)

 

Soziale Stellung.

Schon in der Schwangerschaft hat sich heraus kristallisiert wer wirklich Freund ist und wer doch eher eine flüchtige Bekanntschaft war. Seit ich Mutter bin, ist das noch schlimmer. Bis in die Morgenstunden feiern und nachts um 23 Uhr spontan noch Essen gehen ist mit (Klein-)Kind nicht mehr drin.

Und je älter meine Tochter wird, desto mehr dieser tollen “Freunde” realisieren, dass ich nicht mehr nur an mich denken kann und verabschieden sich still, heimlich und leise.

Man fühlt sich als Mutter ausgegrenzt. Natürlich habe ich auf Freunde, die nach wie vor an meiner Seite stehen und es haben sich neue Freundschaften mit anderen Müttern ergeben, aber im Großen und Ganzen ist man schon mal im grauen Abseits gelandet.

Ich denke allerdings, dass sich das wieder legen wird. Mitte 20 ist eben ein dummes Alter. Die Hälfte der Freunde heiratet und legt mit der Familiengründung los, während die andere Hälfte sich so viel Alkohol hinter die Binde kippt, dass sie nicht mehr weiß ob noch Wochenende oder schon Montag ist.

 

5. Was hilft dir dabei, mit diesen Hürden umzugehen?

Familie und Partner.

Ich habe eine tolle Familie, die hinter mir steht und mich bei all meinen Entscheidungen unterstützt. Außerdem habe ich einen Partner, der Wert auf Gleichberechtigung legt und die anfallenden Aufgaben als UNSERE Aufgaben betrachtet.

Das war nicht immer so, denn auch er ist ein gebranntes Kind der Erziehung seiner Mutter und musste erst einmal lernen, dass sich um ein Kind kümmern nicht nur Aufgabe der Mutter ist.

Außerdem hilft mit der Austausch mit anderen und die wenigen freien Zeiten, die mir mein Partner einräumen kann. Er arbeitet Vollzeit und unter der Woche kümmern wir uns abends dann gemeinsam um Haushalt und Kind. Am Wochenende nimmt er mir unsere Tochter aber regelmäßig ab, sodass ich auch Zeit habe um mich auf mich zu konzentrieren.

Ich denke, es ist wichtig, sich Zeit für sich einzuräumen und das zu machen, was einem Spaß macht und wichtig ist. Man darf sich selber nicht nur auf die Rolle als Mutter reduzieren, sondern muss darauf achten sich selbst auch noch als Frau – Person – MENSCH zu sehen.

Hey, mein Name ist Elena, ich bin eine 25-jährige Wahlberlinerin und Mama einer 16 Monate alten Tochter. Mit Schwanger- und Mutterschaft hat sich mein Leben verändert und während mich die Gesellschaft nur noch als aufopferungsvolle Mutter sehen möchte, kommt es mir so gar nicht in den Sinn dieser Rolle gerecht zu werden.
Ich möchte mich weiterhin selbst verwirklichen, meine Träume und Ziele verfolgen und neben der Mutterrolle meinen Weg als Frau, als Mensch, weiter gehen. Ich arbeite im Sozialen Bereich – vor der Schwangerschaft in der Pflege von Menschen mit Behinderung, jetzt, im Anschluss an die Elternzeit, werde ich eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen um einen Beruf zu haben, der für mich mit der Familie vereinbar ist. Mein Mann und Papa unserer Tochter, unterstützt mich wo er kann und hat das alte Rollen-Klischee denken, das durch Erziehung eingeprägt wurde, überwunden. Wir streben ein gleichberechtigtes Miteinander an, in dem nicht unser Geschlecht, sondern unsere Stärken bestimmen, wer wir sind.


Feminist Perspectives on Motherhood: ELENA

1. What does being a mother and a feminist mean to you? 

First of all, to me, feminism means EQUALITY. Equal rights regardless of skin color, gender, origin, religious affiliation, … I am not one of those feminists who want to “fight back” and treat men as they have treated women for centuries. No, I just want equality and equal conditions for everyone – looking at people as human beings and not reducing anyone to anything.

Our society reflects how parents have been raising their children for decades. And that is precisely the point making feminism and motherhood compatible for me – as a mother I have the opportunity to not only to change the present day, but also tomorrow and the day after tomorrow by giving feminist values to my child.

In my role as a mother, it is extremely important to me not to reduce my daughter to her gender. I make sure she lives in a gender-neutral way – for example, she does not only wear pink (in fact she does not wear pink at all) and does not only play with dolls.

My dad used to say to me, “If you’re looking for a partner, do so because you want him or her, not because you need him or her.” and has put a lot of emphasis on teaching me everything I need to live – so that I can be independent. This is how I want to and will raise my daughter as well. I want to make her grow up knowing that she is a woman and that this means that she is worth as much as a man, that she can do exactly the same things and that she does not have to depend on anyone for a social image to correspond to.

 

2.  How did you experience pregnancy from a feminist perspective?

Pregnancy was terrible. I was no longer perceived as a human being, but felt reduced to my pregnancy. I was seen as a birthing machine and my feelings and sensitivities were irrelevant. My body seemed to have become public property and people did not hesitate to touch my belly without asking. I received incredible amounts of advice.

It got really bad when we found out the child’s sex and announced it. Telling everyone that we did not want pink clothes with “sweet little princess” prints was incredibly exhausting.

When family and friends found out that we had opted for a birth outside the hospital and midwives instead of doctors, the outcry was extreme. I was accused of negligence and selfishness because I – supposedly – would put my child’s life at risk by “wrong care” before and during childbirth. My sensitivities, I was told, do not play a role in this decision. As an expectant mother, I was expected to neglect my own wishes because the general public believes that a birth away from medical services is “backward”.

Oh, I was glad when my pregnancy was over – people are still not looking at me as a separate person, but first and foremost as a mother, but it has already improved, at least a little.

 

3. Do you want to raise your children feminist and if so, how?

I already mentioned that in my first answer:

I make sure not to restrict what my child is allowed to do or to only allow my child to do certain things because of gender. My Motte is – if she does not wear a little dress – dressed neutrally, has toys for boys and girls – she plays with her stuffed animals as well as with dinosaurs.

I think, at this point in time (Motte, 15 months) it is relatively easy to let her grow up feminist, because I can influence clothes and toys. That’s how I can influence who cares about her and how she is treat. It gets more difficult as she gets older and there is more exterior influence on her, as well as peer pressure. Unfortunately, I can not foresee how that will evolve.

 

However, I do not want my daughter to be reduced to her sex and would like to support her in that respect – be it in the choice of a hobby (for example, the type of sport she’d like to do, many of which are still considered a “male sport”), profession or potential partner.

It is important to me that she learns everything she needs for later life – from cooking simple dishes, installing the washing machine or drilling a hole in the wall without destroying everything to filing a tax return. I do not categorise into “men and women’s affairs”, no – everything that needs to be done concerns everyone – regardless of gender. In addition, I seek to help her to use her strengths and balance her weaknesses.

I also think the basic feminist idea is passed on in conversations. So talk a lot, ask questions and talk more!

4. In recent years there have been vivid discussions about regretting motherhood. Which obstacles do you encounter as a mother?

Oh, there are enough hurdles. Here are just a few:

Financial support.

Being a mother – or being a parent in general – means being on call 24 hours a day, 7 days a week, without breaks, weekends or holidays. You are making an extreme contribution to society, after all, you are actively taking care of the future – and yet it is neither socially recognized nor adequately remunerated. The basic financial support of 300 euros is a bad joke, in my opinion, parents who choose to look after their child should receive a reasonable basic income (and I’m talking about at least 1,200 €).

 

Care.

It does not matter how you care for your child and who takes care of it – you are always doing it wrong. If you use nursery services (relatively) early, you are a bad mother because you are getting rid of your child. On the other hand, you are also condemned to look after your child for a (longer) period of time. The bad part is that this prejudice is frequently articulated by other women – other mothers.

A feminist is expected not to let herself being reduced the role of mother, but, instead, she should quickly take care of herself and her self-realization again. But maybe that is exactly where this woman finds self-fulfillment – in her role as a mother – and that therefore, focusing on this role is what a woman might want for herself and her life.

In my opinion, it is very bad to condemn mothers for their decisions and I wish that it was socially possible to decide freely. Whether a mother would like to work again and have her child looked after, or whether she would like to take care of her child and postpone her career plans to the future.

A mother’s decision should be accepted and recognized, regardless of the decision one would have made for oneself. (However, this would require a basic income, because apart from the prejudices, it is often financial pressure that drives mothers’ decision to have their children looked after by others.)

 

Social standing

It was already during my pregnancy that I realised who was really my friend and who was more of a fleeting acquaintance. That has even worsened since I have become a mom. Celebrating until the early hours of the morning or spontaneously having dinner at 11 pm is no longer possible with (small) children.

And the older my daughter gets, the more of these great “friends” realize that I can not just think of myself anymore and make their goodbyes, quietly and secretively.

One feels excluded as a mother. Of course, I have friends who are still at my side and have developed new friendships with other mothers, but on the whole you’re losing out.

That, I think, should become better again. Mid-20 is just a stupid age. Half of your friends get married and start a family, while the other consumes so much alcohol that they no longer knows whether it’s the weekend or Monday already.

 

5. What helps you deal with these obstacles?

My family and my partner.

I have a great family who stands behind me and supports me in all of my decisions. I also have a partner who values ​​equality and considers the tasks to be OUR tasks.

This has not always the case, because he was also influenced by his own education and had to learn that taking care of a child is not only the task of the mother.

Further, I find exchange with others helpful, and I treasure the limited shared free time with my partner. He works full-time and during the week we take care of household and child together in the evening. Over the weekend, he regularly takes care of our daughter, which means I also have time to focus on myself.

I think it is important to give yourself time and do what is fun and important. One should not reduce oneself to the role as a mother, but should make sure to equally see oneself as a woman – person – HUMAN BEING.

Hey, my name is Elena, I’m a 25-year-old, living in Berlin by choice and a mom of a 16-month-old daughter. My life has changed with pregnancy and motherhood and while society only wants to see me as a self-sacrificing mother, I never in my life would want to meet this expectation. I want to continue to realize my full potential, to pursue my dreams and goals and, as a woman and human being, to go further than being a mother. I work in the field of social work – before pregnancy I took care of people with disabilities, now, after parental leave, I will start an education as a nursery school teacher, a job that is compatible with having a family. My husband (and father of my daughter) supports me wherever he can and has overcome the old stereotypical cliché of gender roles he internalized through education. We strive for equal coexistence, in which not our gender, but our strengths determine who we are.

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